Propolis 40% Aromatherapie 50ml
Propolis 40% Aromatherapie
Naturprodukt mit Herz, unsere Propolis 40% Aromatherapie entsteht mit viel Zeit, Sorgfalt und echter Handarbeit. Dafür verwenden wir ausgewähltes Bienenharz von Bio-Imkern aus unserer Region in Sachsen-Anhalt.
Mit Respekt vor den Bienen: Wir entnehmen Propolis nicht aus bewohnten Bienenstöcken. Stattdessen verwenden wir ausschließlich Bienenharz aus verlassenen oder beispielsweise durch Sturm beschädigten Bienenstöcken und Kästen.
Nach sorgfältiger Reinigung darf die Propolis 6 Monate in hochwertigem Weingeist reifen und wird während dieser Zeit regelmäßig kontrolliert und von Hand aufgeschüttelt.
Das Ergebnis: Eine sehr hochwertige, naturbelassene Aromatherapie mit Sorgfalt hergestellt, regional und mit viel Liebe zum Produkt.
Zutaten:
Propolis 40%
Trinkalkohol 96%
50 ml abgefüllt in pharmazeutischen Braunglasflasche (wiederverwendbar)
Hier noch etwas Allgemeines.
Eine Hochwertiges 40% Propolis enthält laut unseren Recherchen ein ca. Wert von,
72 mg Vitamin C
21,6 mg Niacin
12 mg Vitamin E
7,2 mg Pantothensäure
2,4 mg Vitamin B6
1,92 mg Vitamin B2
1,68 mg Vitamin B1
1,2 mg Vitamin B12
0,24 mg Folat
Für Bienenstich Allergiker, Führe vorher einen Allergietest durch. Propolis kann allergische Reaktionen auslösen. Daher empfiehlt es sich, vor der ersten Anwendung einige Tropfen auf das Handgelenk zu geben, um zu sehen, wie die Haut darauf reagiert.
Anwendung: Wir dürfen keine Heilungs oder Dosierungsinformationen zu unseren Tinkturen/Extrake/Salben und co.machen, Um rechtliche Konsequenzen (Verstoß gegen Arzneimittelgesetz AMG) zu vermeiden äußern wir uns hierzu lieber nicht weiter. Zu verdanken haben wir dies dem in der EU um sich greifenden Pharmalobbyismus.
Es folgen noch ein paar historische zeilen und Texte aus der Medizin, wie sie seit dem 17.–19. Jahrhundert geschrieben wurden. Ich gebe sie euch als kulturell-historisches wissen weiter– nicht als moderne medizinische Empfehlung!
Propolis, auch „Bienenharz“ oder „Bienenkitt“ genannt, ist eine harzige Substanz, die Honigbienen aus den Harzen der Bäume und Knospen verschiedener Pflanzen sammeln und anschließend mit eigenen Enzymen verändern.
Für die Bienen ist Propolis etwas ganz Besonderes: Sie verwenden es im Bienenstock, um Ritzen und Spalten abzudichten und das Innere des Bienenstocks vor unerwünschten Mikroorganismen zu schützen (Parasiten, Pilze, Milben und co.). Diese natürliche Schutzfunktion hat schon früh das Interesse des Menschen geweckt.
Propolis enthält eine große Zahl biologisch aktiver Pflanzenstoffe, darunter Flavonoide, Phenolsäuren und andere Polyphenole. In wissenschaftlichen Untersuchungen werden vor allem antimikrobielle, entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften untersucht.
Propolis als traditionelles Heilmittel
Die Geschichte von Propolis als Heilmittel reicht mehr als 2.000 Jahre zurück. Bereits die alten Ägypter, Griechen und Römer kannten und verwendeten Propolis. Historische Quellen beschreiben seine Anwendung unter anderem bei Wunden, Hautproblemen und Entzündungen.
Besonders bemerkenswert ist die Verwendung im alten Ägypten. Die Ägypter kannten die konservierenden Eigenschaften von Propolis und verwendeten es unter anderem im Zusammenhang mit der Einbalsamierung. Sie beobachteten dabei gewissermaßen das Verhalten der Bienen: Wenn ein kleiner Eindringling im Bienenstock getötet wurde, den die Bienen nicht entfernen konnten, wurde er mit Propolis überzogen. Dadurch wurde die Zersetzung des Körpers im Bienenstock eingedämmt.
Auch die griechische und römische Medizin kannte Propolis. Ärzte und Gelehrte wie Dioskurides und Plinius beschrieben Anwendungen von Bienenprodukten; Propolis wurde unter anderem für Wundauflagen und zur Pflege des Mundraumes verwendet.
Im Mittelalter verlor Propolis in der europäischen Schulmedizin zeitweise an Bedeutung, blieb aber in der Volksmedizin, insbesondere in Teilen Osteuropas, erhalten. Mit der modernen Naturstoffforschung wurde Propolis später wieder wissenschaftlich interessant.
Wofür wird Propolis traditionell und medizinisch untersucht?
Propolis wird heute unter anderem im Zusammenhang mit folgenden Beschwerden und Erkrankungen untersucht:
Wunden und Hautverletzungen
Verbrennungen und Hautgeschwüre
Entzündungen der Haut
Akne und andere Hautprobleme
Entzündungen im Mund- und Rachenraum
Aphten und kleine Schleimhautverletzungen
Zahnfleischprobleme
Erkältungen und Infektionen der Atemwege
Husten und Schleimbildung
Entzündliche Prozesse
bestimmte Erkrankungen der Atemwege und Lunge
COPD, insbesondere im Zusammenhang mit häufigen Verschlechterungen der Erkrankung
Bei der Wundheilung ist die Forschung besonders interessant: Übersichtsarbeiten beschreiben für Propolis unter anderem antimikrobielle und entzündungsmodulierende Eigenschaften sowie mögliche Unterstützung der Geweberegeneration.
Propolis und COPD – ein besonders interessantes Forschungsgebiet
Auch bei COPD (chronisch obstruktiver Lungenerkrankung) wurde Propolis bereits wissenschaftlich untersucht.
Der Hintergrund ist interessant: Bei COPD spielen unter anderem chronische Entzündung, oxidativer Stress, Schleimproduktion und wiederkehrende Verschlechterungen (Exazerbationen) eine Rolle. Propolis enthält verschiedene Substanzen, die in Labor- und klinischen Untersuchungen entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften zeigen. Deshalb wird untersucht, ob Propolis die Standardbehandlung ergänzen könnte.
In einer randomisierten, doppelblinden Studie mit COPD-Patienten wurde beispielsweise eine Kombination aus N-Acetylcystein und Propolis untersucht. Bei den untersuchten Patienten war die Häufigkeit von COPD-Exazerbationen in den Propolis-NAC-Gruppen niedriger als unter Placebo. Eine weitere Studie mit 120 COPD-Patienten berichtete Verbesserungen insbesondere bei Husten und Auswurf und eine geringere Häufigkeit akuter Verschlechterungen.Das ist ein interessantes wissenschaftliches Signal, die verwendeten Präparate enthielten Propolis zusammen mit NAC.
Warum wird Propolis eine hohe heilungsfördernde Wirkung zugeschrieben?
Die besondere Wirkung von Propolis wird vor allem auf seine zahlreichen bioaktiven Pflanzenstoffe zurückgeführt.
Wissenschaftlich untersucht werden insbesondere:
Antimikrobielle Wirkung:
Propolis kann das Wachstum Bakterien und Pilze hemmen. Das könnte beispielsweise bei der Wundpflege von Bedeutung sein.
Entzündungshemmende Wirkung:
Bestimmte Inhaltsstoffe können Signalwege beeinflussen, die an Entzündungsprozessen beteiligt sind. Neuere Meta-Analysen klinischer Studien zeigen interessante Veränderungen verschiedener Entzündungsmarker, wobei die Aussagekraft je nach Marker und Präparat unterschiedlich ist.
Antioxidative Wirkung:
Polyphenole und Flavonoide können antioxidativ wirken und damit Prozesse beeinflussen, die durch oxidativen Stress entstehen.
Unterstützung der Wundheilung:
Untersuchungen deuten darauf hin, dass Propolis verschiedene Prozesse der Gewebereparatur beeinflussen kann. Dazu gehören unter anderem Entzündungsregulation, Neubildung von Gewebe und möglicherweise die Bildung neuer Blutgefäße.
Was Propolis wirklich so besonders macht
Das Faszinierende an Propolis ist, dass es kein einzelner Wirkstoff ist. Es handelt sich vielmehr um ein komplexes Naturgemisch aus zahlreichen Pflanzenstoffen.
Und noch etwas macht es außergewöhnlich: Die Bienen produzieren Propolis nicht in erster Linie für den Menschen. Sie nutzen es als eine Art natürliche Schutz- und Hygienebarriere ihres Bienenstocks.
Der Mensch hat dieses Verhalten der Bienen bereits vor Jahrtausenden beobachtet und Propolis anschließend für die eigene Gesundheits- und Wundpflege genutzt. Von der traditionellen Medizin der Ägypter, Griechen und Römer bis hin zur heutigen Forschung über Entzündung, Wundheilung und Atemwegserkrankungen zieht sich damit eine bemerkenswert lange Geschichte.