Ur-Kirschharz Tinktur 50ml

14,00 € inkl. MwSt zzgl. Versandkosten

Kirschharz Tinktur – Goldbraunes Harz alter Ur-Kirschbäume (Vogelkirsche)

 

Für unsere Kirschharz Tinktur verwenden wir ausschließlich goldbraunes Kirschbaumharz, das wir sorgfältig von alten Bäumen der Vogelkirsche sammeln. Gerade die alten Ur-Kirschbäume sind für uns etwas ganz Besonderes. Mit den Jahren entwickeln sie ihren eigenen Charakter und bei besonders alten Bäumen tritt das wertvolle Harz teilweise ganz von selbst aus. Wir sammeln dieses Harz mit großer Sorgfalt und Respekt vor dem Baum und der Natur ohne Schaden zu hinterlassen. 

Jedes Stück des gesammelten Harzes wird von uns von Hand sorgfältig gereinigt und für die Weiterverarbeitung vorbereitet. Anschließend wird es mit 38 % Alkohol angesetzt und darf über 6 Monate in Ruhe reifen.

Diese lange Reifezeit gibt der Tinktur ihren besonderen Charakter. Das Ergebnis ist eine sehr aromatischer Geschmack und intensiv goldbraune, honigartige Tinktur mit einer außergewöhnlichen Konsistenz ein Produkt, das nicht einfach hergestellt, sondern mit Handarbeit, Erfahrung und viel Liebe zum Detail über viele Monate begleitet wird.

Die Besonderheit von Ur-Kirschharz

Kirschharz wird in der traditionellen Naturkunde seit langer Zeit geschätzt und wurde traditionell unter anderem für seine harzigen, aromatischen und pflegenden Eigenschaften verwendet. Das Harz enthält natürliche Pflanzenstoffe, die den besonderen Charakter dieses außergewöhnlichen Naturprodukts ausmachen.

Unsere Kirschharz Tinktur ist wie alle unsere Tinkturen kein gewöhnliches Produkt aus dem Regal. Sie ist das Ergebnis eines sehr natürlichen Prozesses, Jede Flasche erzählt die Geschichte eines Naturprodukts, das Zeit bekommen hat.

Wir fertigen unsere Tinkturen mit Liebe zum Handwerk, Achtung vor der Natur und einem hohen Anspruch an die Qualität an. Ein Prozess sorgfältiger Handarbeit und monatelanger Reife vom alten Kirschbaum bis zur fertigen Tinktur. Ein Produkt mit Geschichte, vom alten Kirschbaum, an dem das Harz über Jahre entstanden ist, über die sorgfältige Ernte und Reinigung bis hin zur monatelangen Reife: Natur kann man nicht beschleunigen. Man kann ihr nur die Zeit geben, die sie verdient.

Zutaten

38 % Alkohol

Kirschbaumharz (Urkirsche / Vogelkirsche)

50ml abgefüllt in pharmazeutischer Braunglasflasche (wiederverwendbar)

Mit Sorgfalt gesammelt. Von Hand verarbeitet. Über 6 Monate gereift.

Ein Stück ursprüngliche Natur, eingefangen in einer außergewöhnlichen Tinktur.

Anwendung: Wir dürfen keine Heilungs oder Dosierungsinformationen zu unseren Tinkturen/Extrake/Salben und co.machen, Um rechtliche Konsequenzen (Verstoß gegen Arzneimittelgesetz AMG) zu vermeiden äußern wir uns hierzu lieber nicht weiter. Zu verdanken haben wir dies dem in der EU um sich greifenden Pharmalobbyismus.

 

Es folgen noch ein paar historische zeilen und Texte aus der Medizin, wie sie seit dem 17.–19. Jahrhundert geschrieben wurden. Ich gebe sie euch als kulturell-historisches wissen weiter– nicht als moderne medizinische Empfehlung!

 

Die Ur-Kirschbäume und die überlieferte Kraft ihres Harzes

Schon immer begleiten Bäume den Menschen nicht nur als Nahrungsquelle, sondern auch als natürliche Begleiter in der traditionellen Heilkunde. Unter ihnen nimmen die Ur-Kirschbäume ihre besondere Stellung ein. Seine Früchte, Blüten, Blätter und vor allem sein Harz wurden in verschiedenen Kulturen geschätzt und genutzt.

Die ursprünglichen Formen des Kirschbaums finden sich in der Vogelkirsche (Prunus avium), die sogenannten Ur-Kirsche. Sie gilt als die wilde Stammform, aus der viele heute bekannte Kultursorten entstanden sind. Während die Süßkirsche und Sauerkirsche heute überwiegend gezüchtete Formen sind, wächst die wilde Vogelkirsche mit ihren kleineren, süßen Früchten nur noch selten in lichten Wäldern.

Die Frucht des Kirschbaums, Nahrung und natürliche Kraft

Die häufigste Nutzung des Kirschbaums war und ist natürlich der Genuss seiner Früchte. Kirschen enthalten wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Gleichzeitig besitzen sie nur wenig Fett und Eiweiß, wodurch sie seit jeher als leichte und bekömmliche Frucht geschätzt werden.

Traditionell wurde der Verzehr von Ur-Kirschharz mit einer Unterstützung der Verdauung, der Harnorgane und des allgemeinen Stoffwechsels verbunden. Die enthaltenen Pflanzenstoffe und Antioxidantien machen das Harz zu einem besonders kostbaren Schatz.

Neben der Frucht wurde vor allem das Harz des Ur-Kirschbäums in der Volksmedizin hoch geschätzt. Dieses natürliche Baumharz entsteht, wenn der Baum Verletzungen verschließt und sich dadurch schützt. Bereits unsere Vorfahren erkannten die besonderen Eigenschaften dieser Pflanzensubstanz und verwendeten sie traditionell als Bestandteil von Heilzubereitungen. Besonders bekannt war die Anwendung von Ur-Kirschharz bei Beschwerden der Atemwege. Überliefert ist die Verwendung als Tinktur oder Auszug bei:

hartnäckigem Husten

Halsschmerzen

Reizungen im Mund- und Rachenraum

Beschwerden der Stimmbänder

Mandelbeschwerden

Auch bei rheumatischen Beschwerden, Gicht, Verdauungsproblemen, Fieber, Nervosität und Wassereinlagerungen (Ödemen) wurde Kirschharz traditionell eingesetzt.

Eine hochwertige Ur-Kirschharz-Tinktur wurde in der Pflanzenheilkunde besonders bei Gicht und rheumatischen Beschwerden geschätzt, da man ihr eine unterstützende Wirkung auf entzündliche Prozesse im Körper zuschrieb.

Wertvolle Inhaltsstoffe des Ur-Kirschharzes

Die Ur-Kirschharz unterscheidet sich deutlich von der Kultivieren Kirsche. Sie besteht hauptsächlich aus komplexen pflanzlichen Zuckerverbindungen, sogenannten Polysacchariden.

Zu den wichtigsten nachgewiesenen Zuckerbausteinen gehören:

Arabinose

Galactose

Xylose

Mannose

Rhamnose

Diese Bestandteile bilden eine sogenannte Arabinogalactan-Struktur. Dabei handelt es sich um eine besondere natürliche Verbindung aus mehreren miteinander verknüpften Zuckerbausteinen, die Pflanzen als Gerüst- und Schutzstoffe bilden.

Die pflanzlichen Polysaccharide sind langkettige Kohlenhydratverbindungen, die in Pflanzen wichtige Aufgaben übernehmen. Sie dienen unter anderem als Speicher- und Strukturstoffe und können besondere Eigenschaften besitzen, die für die Forschung interessant sind.

Mineralstoffe und natürliche Begleitstoffe

Eine traditionelle Zubereitete Ur-Kirschharzes werden verschiedene Mineralstoffe zugeschrieben, darunter:

Kalium

Kalzium

Magnesium

Phosphor

Eisen

Kupfer 

Darüber hinaus werden dem Kirschharz verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe zugeschrieben, darunter Antioxidantien wie Ellagsäure und Quercetin.

Auch der Pflanzenfarbstoff Anthocyan, der besonders bei Ur-Kirschen verbunden ist, besitzt antioxidative Eigenschaften. Antioxidantien helfen dabei, freie Radikale im Körper zu neutralisieren, die unter anderem mit vorzeitigen Alterungsprozessen der Haut in Verbindung gebracht werden.

Traditionell wird Kirschharz deshalb auch mit einer Unterstützung eines gesunden Hautbildes verbunden. Anthocyane können außerdem zur Erhaltung des Bindegewebes beitragen.

Kirschharz und der Schlafrhythmus

Ur-Kirschharz produkte werden häufig mit Melatonin in Verbindung gebracht. Dieses körpereigene Hormon spielt eine wichtige Rolle bei der Steuerung des Schlaf-Wach-Rhythmus. In der Naturheilkunde wird deshalb die Kirsche und ihre Bestandteile teilweise mit einer Unterstützung eines gesunden Schlafes verbunden.

Die historische Bedeutung des Kirschharzes

Der historische Wert des Ur-Kirschharzes liegt nicht allein in seinen Inhaltsstoffen, sondern vor allem in seiner jahrhundertelangen Verwendung als Naturheilmittel. Menschen nutzten die Kraft des Baumes lange bevor moderne wissenschaftliche Untersuchungsmethoden existierten.

Besonders die Anwendung bei Husten, Atemwegsbeschwerden und Problemen im Hals- und Stimmbänder bereich ist in der traditionellen Pflanzenheilkunde überliefert. Das Harz der Ur-Kirsche steht damit beispielhaft für das alte Wissen über die heilenden Eigenschaften von Bäumen und Pflanzen.

Ur-Kirschharz ist ein interessantes Naturprodukt, das sowohl aus Sicht der traditionellen Heilkunde als auch aus wissenschaftlicher Perspektive betrachtet wird. Seine komplexen pflanzlichen Polysaccharide, insbesondere die Arabinogalactane, machen es zu einem besonderen Bestandteil der Pflanzenheilkunde.

Die Ur-Kirsche erinnert daran, dass alte Bäume nicht nur Früchte tragen, sondern auch wertvolle natürliche Schutz- und Wirkstoffe hervorbringen, die den Menschen seit Generationen begleiten.