Anorganischer Schwefel 99,9 % Ph. Eur. fein gemahlen 500 g
Anorganischer Schwefel 99,9 % Ph. Eur.
Anorganischer Schwefel – Rein. Nachhaltig. Mit Herz für euch ausgewählt.
Unser anorganischer Schwefel ist ein natürlicher Rohstoff, auch bekannt unter Sulfur / Sulphur. Wir bieten dieses Produkt ausschließlich in höchster Qualität an: mit 99,9 % pharmazeutischer Reinheit nach Ph. Eur. – für maximale Sicherheit, Reinheit und Vertrauen.
Bei der Auswahl dieses Schwefels haben wir größten Wert auf eine verantwortungsvolle und sorgfältige Verarbeitung gelegt. Der von uns angebotene Schwefel wird mehrfach gereinigt, wodurch er besonders säurearm ist (unter 0,01 % Säuregehalt). Das macht ihn außergewöhnlich schonend und hochwertig.
Die Weiterverarbeitung erfolgt durch ein feines Kugelmahlverfahren, das eine gleichmäßige, hochwertige Vermahlung garantiert. Dabei entstehen keine Nanopartikel und keine unerwünschten Nebenerzeugnisse – ein wichtiger Aspekt für Reinheit, Natürlichkeit und Nachhaltigkeit.
Dieses Produkt steht für bewusste Qualität, natürliche Herkunft und eine Herzensentscheidung: sorgfältig ausgesucht, streng kontrolliert und mit Respekt gegenüber Mensch und Umwelt verarbeitet.
Reinheit, Nachhaltigkeit und Verantwortung – dafür stehen wir.
500g Abgefüllt im Kraftpapierbeutel
Produktbeschreibung
Andere Namen: Sulphur, Sulfur
Summenformel: S
Molare Masse: 32,06g/mol
Dichte: 2,07g/cm2
Gehalt: min. 99,9%, Ph. Eur.
CAS-Nummer: 7704-34-9
EG-Nummer: 231-722-6
Aufbewahrungshinweis: Lichtgeschützt, kühl und trocken lagern.
Hinweis: Kein Arznei-, Lebens-, Nahrungsergänzungmittel.
GHS Kennzeichnungselemente:
!
Signalwort: Achtung
Gefahrenhinweise:
H315 Verursacht Hautreizungen.
Sicherheitshinweise:
P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
P264 Nach Gebrauch gründlich waschen.
P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen
P302+P352 BEI KONTAKT MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen.
P321 Besondere Behandlung (siehe auf diesem Kennzeichnungsetikett).
P332+P313 Bei Hautreizung: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.
P362+P364 Kontaminierte Kleidung ausziehen und vor erneutem Tragen waschen.
Es folgen noch ein paar historische zeilen und Texte aus der Medizin, wie sie seit dem 17.–19. Jahrhundert geschrieben wurden. Ich gebe sie euch als kulturell-historisches wissen weiter– nicht als moderne medizinische Empfehlung!
Organischer Schwefel in der Medizingeschichte
Die Medizinische Nutzung von Schwefel reicht bis in die frühesten Hochkulturen der Menschheit zurück. Bereits im Alten Ägypten (ca. 3000 v. Chr.) wurde Schwefel in Salben zur Behandlung von Hautkrankheiten eingesetzt. Auch im antiken Griechenland beschrieb Hippokrates Schwefel als wirksames Mittel gegen Entzündungen, Hautleiden und Parasitenbefall. Zwar wurde damals noch nicht zwischen anorganischem und organischem Schwefel unterschieden, doch bildeten diese frühen Anwendungen die Grundlage für spätere medizinische Entwicklungen.
Im Mittelalter fand Schwefel (insbesondere in schwefelhaltigen Pflanzenextrakten) Verwendung in der Klostermedizin. Heilkundige nutzten schwefelreiche Kräuter zur Behandlung von Gelenkbeschwerden, Infektionen und Verdauungsproblemen. Organisch gebundener Schwefel war dabei vor allem Bestandteil pflanzlicher Arzneien, ohne dass seine chemische Struktur bekannt war.
Mit dem Fortschritt der Chemie im 18. und 19. Jahrhundert begann man, organische Schwefelverbindungen gezielt zu untersuchen. Forscher erkannten, dass Schwefel ein essenzieller Bestandteil von Aminosäuren wie Cystein und Methionin ist, die für den menschlichen Stoffwechsel unverzichtbar sind. Diese Erkenntnis markierte einen Wendepunkt: Organischer Schwefel wurde nun als fundamentaler Baustein des Lebens verstanden.
Im 20. Jahrhundert gewann organischer Schwefel zunehmend an Bedeutung in der modernen Medizin. Verbindungen wie Dimethylsulfoxid (DMSO) wurden wegen ihrer entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften erforscht.
Gleichzeitig erkannte man die Rolle schwefelhaltiger Substanzen bei der Entgiftung, der Knorpelbildung und der Unterstützung des Immunsystems. Nahrungsergänzungsmittel wie MSM (Methylsulfonylmethan) fanden Anwendung bei Gelenkerkrankungen, Hautproblemen und chronischen Entzündungen.
Heute gilt organischer Schwefel als wichtiger Bestandteil, sowohl bei der Schulmedizin als auch bei der Naturheilkunde. Seine historische Entwicklung von frühen empirischen Anwendungen bis hin zur biochemischen Erforschung zeigt, wie ein ursprünglich mystisch betrachteter Stoff zu einem wissenschaftlich anerkannten Faktor der Gesundheit wurde.
Wofür Organischer Schwefel (v. a. MSM – Methylsulfonylmethan, teils auch DMSO) heute in der Medizin bzw. medizinisch begleitend genutzt wird:
Bewegungsapparat & Schmerzen
Unterstützung bei Gelenkbeschwerden (z. B. Arthrose)
Einsatz zur Linderung von Entzündungen
Begleitend bei Muskelschmerzen und Überlastung
Förderung der Regeneration nach Verletzungen
Entzündungs- & Immunprozesse
Entzündungshemmende Eigenschaften
Modulation von Immunreaktionen
Einsatz bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen
Zell- & Bindegewebsfunktion
Schwefel ist Bestandteil von:
Aminosäuren (z. B. Methionin, Cystein)
Enzymen und Proteinen
Wichtig für:
Kollagenbildung
Elastizität von Haut, Sehnen und Bändern
Haut, Haare & Nägel
Unterstützung bei Hauterkrankungen (z. B. Akne, Rosazea – begleitend)
Förderung von Haar- und Nagelstruktur
Traditionell eingesetzt bei Wundheilung
Stoffwechsel & Entgiftung
Beteiligung an Entgiftungsprozessen der Leber
Unterstützung der Glutathion-Bildung (wichtiges Antioxidans)
Beitrag zum oxidativen Stressabbau
Spezielle medizinische Anwendungen:
In der Schulmedizin z. B. als Schmerz- und Entzündungshemmer
Penetrationsverstärker für Wirkstoffe (streng reguliert)
Einsatz v. a. in der komplementären Medizin